|  Alexis Graf von Haeseler auf Harnekop (1800-1889)
| Landrat des Kreises Oberbarnim von 1845 bis 1874
| |
|
Kaufmann und verdienstvoller Stadtrat in Freienwalde (Hagenstift, Grabmausoleum auf dem Evangelischen Friedhof Bad Freienwalde)
|  Wilhelm Hagen (1814-1890)
|
|
 Heinrich Adolf Eduard Leist (*1797 - † nach 1867)
| Kommissionsrat in Wriezen. Ehrenbürgerwürde "in Anerkennung für seine unermüdliche Tätigkeit bei Legung der Eisenbahn von Wriezen nach Neustadt-Eberswalde"
|
|
Landrat des Kreises Oberbarnim von 1874 bis 1885 (Grabstätte in Hohenfinow)
|  Felix von Bethmann Hollweg auf Hohenfinow (1824-1900)
|
|
 Theobald von Bethmann Hollweg auf Hohenfinow (1856-1921)
| Landrat des Kreises Oberbarnim von 1885 bis 1896, 1899 Regierungspräsident in Bromberg, Oberpräsident der Provinz Brandenburg, 1905 Preußischer Minister des Innerern, 1909 bis 1917 Reichskanzler, (Grabstätte in Hohenfinow)
|
|
Ober-Hof- und Hausmarschall im Dienste König Wilhelms I. ab 1861, außerdem Wirklicher Geheimer Rat, Oberstallmeister und Intendant der Königlichen Schlösser, ab 1887 als Ruheständler in Freienwalde ("Haus zu den vier Linden" = Schlossparkambulanz, Grabstätte im Schlosspark)
|  Hermann Graf von Pückler Freiherr von Groditz (1797-1892)
|
|
 Gustav von Diemar (1814-1912)
| Rittmeister a.D., seit 1857 in Freienwalde, Ratsmann und Beigeordneter, lange Jahre Direktor des Gesundbrunnens, Verdienste um die Wohlfahrtspflege in der Stadt, finanzielle Unterstützung der entsprechenden Vereine
|
|
Bekannter Schriftsteller, bedeutender Vertreter der Kinderliteratur, seit 1881 in Freienwalde (Grabstätte auf dem Evangelischen Friedhof)
|  Victor Blüthgen (1844-1920)
|
|
 Emil Baeskow (1844-1933)
| Hofmaurer- und Zimmermeister, Ehrenbürgerwürde für seine Verdienste um die Entwicklung der Stadt in den 30 Jahren Stadtverordneten- und Beigeordnetentätigkeit
|
|
Nervenarzt und Psychoanalytiker in den Niederlanden, als Arzt von 1940 bis 1945 im holländischen Widerstandskampf, nach 1945 Gründung einer Hilfsorganisation für jüdische Kriegswaisen, seit 1939 auch Schriftsteller ("Das Leben geht weiter") und Lyriker, Präsident des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland. Ehrenbürger von Bad Freienwalde seit dem 3.Februar 1990.
|
 Dr. Hans Keilson (*12.12.1909 als Sohn des jüdischen Kaufmanns Max Keilson in Bad Freienwalde)
|
|
 Erna Kretschmann (* 12.11.1912 in Bollinken bei Stettin, † 06.01.2001 in Bad Freienwalde (Oder) Kurt Kretschmann (* 02.03.1914 in Berlin † 20.01.2007 in Bad Freienwalde (Oder) )
| Seit mehr als 50 Jahren setzten sich Erna und Kurt Kretschmann engagiert und uneigennützig für die Belange des Natur- und Umweltschutzes ein. Kurt Kretschmann gilt als der "Vater der Eule", er entwickelte 1954 das Naturschutzsymbol, das für die ehemalige DDR, seit der Wiedervereinigung für ganz Deutschlandverbindlich ist. Auf Initiative der Eheleute Kretschmann entstand das "Haus der Naturpflege" in Bad Freienwalde (Oder), heute ein einzigartiges Museum, in dem der Besucher unter anderem die Vielfalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt studieren kann. Das "Haus der Naturpflege", das die Kretschmanns von 1960 bis 1982 betreuten, kann heute auf mehr als 100.000 Besucher verweisen. Erna und Kurt Kretschmann sind verantwortlich für das Anlegen und Markieren von Lehrpfaden und Wanderwegen in der Umgebung von Bad Freienwalde (Oder), auf die das heute vorhandene Wanderwegenetz basiert. 1978 hatte Kurt Kretschmann in Bad Freienwalde (Oder) den später europaweit bekanntgewordenen "Arbeitskreis Weißstorch" ins Leben gerufen.
In den vergangenen Jahren hat das Wirken von Erna und Kurt Kretschmann breite öffentliche Würdigung erfahren:
- 1991 ist Kurt Kretschmann zum Ehrenpräsidenten des Naturschutzbundes Deutschland gewählt worden
- 1991 verlieh der damalige Umweltminister Platzeck dem Ehepaar Kretschmann den Umweltpreis des Landes Brandenburg
- im November 1993 wurden Erna und Kurt Kretschmann in Bonn als Gesamtsieger im Rahmen des "Europäischen Umweltpreises 1993" geehrt.
Beide leben seit 1942/1945 in Bad Freienwalde (Oder) und sind seit dem 2.März 1999 Ehrenbürger der Stadt. |
| Mit der Ehrenbürgerschaft würdigt die Stadt das schriftstellerische Schaffen von Hildegard und Siegfried Schumacher und ihr kulturelles Wirken für Bad Freienwalde. Wichtige Stationen Siegfried Schumachers: - Volksschule in Oderberg
- Gymnasium in Bad Freienwalde (seit 1937 wohnhaft in Bad Freienwalde)
- Neulehrer in Ruhlsdorf
- 1946 Heirat von Hildegard und Siegfried Schumacher
- Mittelschullehrer in Wriezen und Falkenberg
- Studium am Literaturinstitut „J. R. Becher“ in Leipzig
- 1966 wurden Hildegard und Siegfried Schumacher Mitglieder des Schriftstellerverbandes der DDR
- seit 1974 arbeitet das Schriftstellerehepaar freischaffend
- Kleinkunstpreis 1979, Erich-Weinert Kunstpreis 1979, Alex-Wedding-Preis 1980
- 1974 Gründung des Zirkels Schreibender Schüler, der bis heute besteht
- 2003 verstarb Hildegard Schumacher
- die Europaschule in Angermünde trägt seit 2003 den Namen Hildegard und Siegfried Schumacher.
Es erschienen 23 Bücher in verschiedenen Verlagen mit einer Auflage von 4.150.000 Exemplaren. Die wichtigsten sind: „Andy, Chef der Familie“, „Sommerinsel“, „Kirschenkosten“, „Der Junge mit dem großen schwarzen Hund“ (wurde verfilmt). Siegfried Schumacher wurde am 29.09.2005 Ehrenbürger. |
 Siegfried Schumacher ( *09.08.1926 in Oderberg ) Kinderbuchautor |
|
 Ingrid Linke (* 19.09.1938 in Bad Freienwalde) | Mit der Ehrenbürgerschaft würdigt die Stadt Bad Freienwalde (Oder) das Wirken von Ingrid Linke für den Erhalt und die Sanierung der "Kleinen Kirche", einem der bedeutendsten Bauwerke der Stadt und dafür, dass sie mit der jetzigen Nutzung als Konzerthalle unter ihrer Leitung - und seit 10 Jahren ehrenamtlich - dem Haus eine neue Bestimmung gab. Wichtige Stationen ihres Lebens: - Schulbesuch und Lehrzeit als Industriekauffrau in Bad Freienwalde
- Studium Staat und Recht an der Verwaltungsfachschule Weimar
- Studium Kulturwissenschaft an der Kunsthochschule Berlin
- verheiratet mit Dietmar Linke†, Mutter von 3 Töchtern
- seit 1. Juni 1962 hauptberuflich im Bereich Kultur tätig
ab 1967 bis 1990 verantwortlich für Kultur beim Kreis, von 1990 bis 1996 bei der Stadt Bad Freienwalde (Oder) (seit Mitte der 70er Jahre setzte sich Ingrid Linke für den Erhalt der ehemaligen Georgenkirche und die spätere Nutzung als Konzerthalle ein) - ab Januar 1997 Vorsitzende des Oberbarnimer Kulturvereins e.V., der im Dezember 1998 die Verantwortung für die Konzerthalle übernahm
- weitere Ehrenämter im Kulturbereich:
- seit 1967 Mitglied des Redaktionskollegiums des Freienwalder Heimatkalenders
- seit 1975 Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Denkmalpflege" Bad Freienwalde
Ingrid Linke wurde am 28.08.2008 Ehrenbürgerin der Stadt Bad Freienwalde (Oder). |