
Mit der Entdeckung heilkräftiger Quellen 1683 begann die Badetradition der Stadt Freienwalde (Oder). Der Kurfürst Friedrich Wilhelm, die Könige Friedrich Wilhelm der I. und II. fanden Gefallen am Freienwalder Gesundbrunnen und mit Fördering der Landesherren nahm Freienwalde (Oder) seinen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung.
Die 1840 eingeführten und zunächst nach Geheimrezept verabreichten Moorbäder sollten sich auf Dauer zur wichtigsten balneologischen Behandlungsmethode entwickeln. Die reichen Vorkommen des ortsgebundenen Kurmittels – ein mineralstoffreiches und hochzersetztes Moor – sind noch heute die Grundlage für stationäre und ambulante Kuren.
Die historischen Kuranlagen wurden mit einem Klinikneubau ergänzt, der 1994 der Öffentlichkeit übergeben wurde.
Die Fachklinik verfügt über 220 komfortable Einzelzimmer. Es stehen 10 rollstuhlgerechte Behindertenzimmer zur Verfügung. Darüber hinaus bietet die Klinik großzügige Aufenthaltsräume, eine Cafeteria im historischen Kurhaus und einen besonders schönen Speisesaal aus der Gründerzeit.
Die Fachklinik ist eine Kureinrichtung für Anschlussheilbehandlungen, Anschlussrehabilitationen und berufsgenossenschaftlich stationäre Weiterbehandlung.
Es werden medizinische Rehabilitationsmaßnahmen für Krankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes, einschließlich der entzündlichen rheumatischen Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen mit Auswirkungen am Stütz- und Bewegungsapparat angeboten. Die Klinik steht auch dem öffentlichen und regionalen Umfeld für ambulante Behandlungen zur Verfügung.
Die Mindestbehandlungsdauer beträgt 21 Tage und kann nach Art und Schweregrad der Erkrankung individuell verlängert werden. Bezugspersonen haben die Möglichkeit, nach Absprache die Patienten während der Behandlungsdauer zu begleiten.