| Jahr |
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Ereignis |
| 1200 |
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entstand eine deutsche Kaufleutesiedlung an einem vielbenutzten Oderübergang möglicherweise im Schutz einer wettinischen Burg.
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| 1316 |
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Erste urkundliche Erwähnung als “ Vrienwalde “. Das Wappen der Stadt ist ein grüner entwurzelter Baum im silbernen Schild, beiderseits des Stammes sind in je einem Schild rote sechsspeichige Räder, die dem Wappen der Familie von Uchtenhagen entstammen.
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| 1337 |
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Die Fähre über die Oder wird erstmals erwähnt, 1354 auch der Fährkrug
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| 1542 |
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Fertigstellung des Weidendammes ins Oderbruch
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| 1618 |
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Mit Hans von Uchtenhagen stirbt das Adelsgeschlecht aus, dem zwischen 1369 und 1375 vom Markgrafen die Stadt Freienwalde als Lehen übertragen wurde. Freienwalde wird nun ein kurfürstliches Domänenamt.
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| 1684 |
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Gründung des Gesundbrunnens, nachdem Kurfürst Friedrich Wilhelm von der Entdeckung heilkräftiger Quellen bei Freienwalde erfahren hatte.
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| 1706 |
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König Friedrich von Preußen findet Gefallen am Freienwalder Gesundbrunnen und lässt sich von Andreas Schlüter ein Lustschloss errichten.
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| 1733 |
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Unter König Friedrich wird der Brunnen ausgebaut und ein neues Reglement erlassen. Anlass dazu auch die Heilung von Militärpersonen.
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| 1788 |
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Im zweiten Jahr seiner Regierung besucht König Friedrich Wilhelm den Gesundbrunnen und stellt umfangreiche Finanzmittel für dessen Ausbau zur Verfügung. Es kommt zu einer ökonomischen und kulturellen Blütezeit der Stadt.
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| 1797 |
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Königin Friederike Luise wählt Freienwalde zu ihrem Witwensitz und David Gilly errichtet für sie ein Schloss.
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| 1798 |
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Carl Gotthard Langhans erbaut das „Landhaus“ als Logier- und Badehaus. Seit 2002 wird es wieder als Kurmittelhaus genutzt.
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| 1816 |
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Freienwalde wird Kreisstadt des Kreises Oberbarnim.
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| 1821 |
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Auf dem Gesundbrunnen wird ein Theatergebäude errichtet. Mehr und mehr entwickelt sich Freienwalde zu einem Moorbad für zahlungskräftige Badegäste.
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| 1822 |
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Auf Veranlassung des Generaldirektors der Königlichen Gärten Peter Joseph Lenné wird der Schlosspark mit Blumen und Sträuchern aus Sanssouci neu hergerichtet.
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| 1840 |
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Die in jenem Jahr eingeführten Moorbäder werden im Laufe der Zeit zur wichtigsten Heilbehandlungsmethode.
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| 1866 |
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Ein Eisenbahnanschluss an der Strecke Neustadt-Eberswalde-Wriezen wird eröffnet.
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| 1877 |
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Eröffnung der Eisenbahnlinie am 1.Januar nach Angermünde.
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| 1900 |
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Freienwalde avanciert zum bedeutendsten Badeort der Provinz Brandenburg. Die Stadt mit ihrer schönen Umgebung wird Wintersportgebiet, Luftkurort und Wochenend-Sommerfrische.
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| 1909 |
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Walther Rathenau erwirbt von der kaiserlichen Hofkammer Schloss und Schlossgarten Freienwalde.
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| 1925 |
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Nach der staatlichen Anerkennung als Kurort mit der offiziellen Bezeichnung „Bad Freienwalde “ floriert der Badeort. Die Stadt wird zum bevorzugten Badeort des
Berliner Mittel- und Kleinbürgertums, besonders jüdischer Kaufleute und Intellektueller. Zimmervermietung und Betreuung entsprechen dem europäischen Standard.
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| 1935 |
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Beginn der Kasernenbauten (Hohenfriedberg-Kaserne) am Sparrenbusch für ein aus Erfurt kommendes Kradschützenregiment. Gleichzeitig entstanden drei Achtfamilien-Häuser für Unteroffiziere, weitere Wohnungen für Militärpersonal in der Heeresstandortverwaltung in der Berliner Straße.
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| 1945 |
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Am 20. April erfolgte die kampflose Einnahme der evakuierten Stadt. Bis auf 42 durch Artilleriebeschuss und Brandstiftung zerstörte Häuser bleibt die Stadt unversehrt. Garnisonsort einer sowjetischen Panzereinheit ist die Stadt dann bis 1992.
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| 1952 |
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Nach langwierigen Instandsetzungsarbeiten erfolgte die Neueröffnung des Gesundbrunnens. Der Kreis Oberbarnim wird aufgelöst und der Kreis Bad Freienwalde (Oder) gebildet.
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| 1984 |
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Das 300jährige Bestehen des Freienwalder Gesundbrunnens wird festlich begangen. Gleichzeitig erfolgt der Baubeginn für ein größeres Neubaugebiet am Scheunenberg.
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| 1990 |
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Der Runde Tisch tagt im Rathaus mit den alten und den neuen politischen Kräften (SPD, Neues Forum, Bürgerbewegung). Am 6. Mai werden die ersten demokratischen Kommunalwahlen seit 58 Jahren durchgeführt. Wahlsieger wurde die SPD, die auch den Bürgermeister stellt.
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| 1991 |
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675 – Jahrfeier der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt. Der Landkreis Bad Freienwalde (Oder) erhält als rechtmäßiger Eigentümer Schloss und Park zurück. Im Schloss nimmt die wiedergegründete Walther Rathenau Stift GmbH ihren Sitz.
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| 1993 |
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Bad Freienwalde (Oder) verliert am 5.12. im Vorfeld der Bildung des neuen Kreises Märkisch Oderland die Kreisstadtfunktion an Seelow.
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| 1994 |
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Am 1. Januar wird die Gemeinde Altranft eingemeindet. Bad Freienwalde (Oder) erhält das vorläufige Prädikat „ Heilbad „ und muss bis 1998 bestimmte Bedingungen erfüllen, um dieses Prädikat auf Dauer zu sichern.
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| 1995 |
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Fertigstellung der Teil-Ortsumgehung der B167. Wiedereröffnung des Aussichtsturmes auf dem Galgenberg nach grundlegender Instandsetzung. Einweihung der Altkietzer Brücke und Eröffnung des soziokulturellen Kinder – und Jugendzentrums „ Offi“.
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| 1997 |
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Hochwassergefahr an der Oder!
Auch Teile der Stadt Bad Freienwalde und der Inseldörfer liegen im Gefährdungsbereich. Durch die Anstrengung vieler freiwilliger Helfer, der Bundeswehr, dem THW und aller Behörden konnte die Hochwassergefahr gebannt werden.
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| 2001 |
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Am 04.11.2001 wurde mit den ersten Offenen Landesmeisterschaften Brandenburgs die Mattenschanzenanlage im Papengrund eingeweiht.
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| 2003 |
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Am 15.02.2003 erster Spatenstich für die 40 m Schanze mit dem Olympiasieger von 1960 Helmut Recknagel. Die offizielle Einweihung der 40 m Schanze erfolgte am 25.10.2003, zu der auch der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Matthias Platzeck anwesend war.
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| 2003 |
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Am 26.10.2003 wurden durch die Gemeindegebietsreform und die Kommunalwahlen die Gemeinden Altglietzen, Bralitz, Hohenwutzen, Neuenhagen und Schiffmühle mit den bewohnten Gemeindeteilen Wendtshof, Neukietz, Zuckerfabrik und Herrenwiese eingemeindet.
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| 2003 |
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Am 15.12.2003 erhielt die Stadt Bad Freienwalde die entgültige Anerkennung als Moorheilbad, nachdem die hohen Qualitätsstandards der Brandenburger Kur- und Bäderverordnung erfüllt wurden.
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